Medienberatung

Was bedeutet MIB?

Im Alltag von Kindern und Jugendlichen spielen Medien eine wichtige Rolle. Die Schule muss auf das veränderte Medienverhalten reagieren. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus veranlasste daher, die medienpädagogische Beratung für die bayerischen Schulen neu zu organisieren. Für jeden Regierungsbezirk gibt es einen medienpädagogisch-informationstechnische Berater (MIB). Dessen Arbeit wird an den einzelnen Realschulen von Multiplikatoren, den MIB-Tutoren unterstützt.

Die MIB-Tutoren an der Ritter-Wirnt-Schule in Gräfenberg sind

StR (RS) Sebastian Hadenfeldt
und
StR (RS) Martin Knauer

Sprechstunde: Während der allgemeinen Sprechzeiten

Ziele und Verankerung der Medienerziehung

Medienbildung ist ein wesentlicher Teil der allgemeinen Bildung. (…) Medienerziehung ist ein grundlegendes pädagogisches Erfordernis.

— KMBek vom 07.08.2003

Medienerziehung ist als fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsaufgabe im Lehrplan der Realschule verankert.

Die Schüler der Realschule sollen demnach

  • die Verbreitung und Wirkung von Medien kennenlernen,

  • die Sprache der verschiedenen Medien und ihre inhaltlichen Botschaften verstehen und beurteilen lernen,

  • die Medien gestalten und einsetzen lernen,

  • Medien auswählen und auswerten lernen sowie

  • Medien im gesellschaftlichen Zusammenhang sehen lernen.

Diese Schwerpunkte der Medienkompetenz sollen in verschiedensten Unterrichtsformen und insbesondere im fächerübergreifenden Unterricht verwirklicht werden. Dies geschieht in enger Verbindung mit der Informationstechnischen Grundbildung.

Die MIB- Tutoren

Das medienpädagogische Tandem unserer Realschule fungiert als Ansprechpartner für Schulleitung, Systembetreuer und Lehrkräfte bei Fragen der Medienerziehung. Wir haben ein Profil für unsere Schule entwickelt, um so durch verschiedene Aktivitäten in den einzelnen Jahrgangsstufen den Anforderungen der Medienerziehung zu entsprechen.

Medienpädagogische Beratung

Der sich ständig wandelnde Bereich der digitalen Medien, sowie der richtige Umgang stellt einige Eltern vor neue Herausforderungen. Dazu gehört auch die Abwägung der Chancen und Gefahren von Computerspielen, des Internets sowie der Benutzung von Handys. Dafür sind unsere MIB-Tutoren hilfreiche Ansprechpartner.

Das Angebot der Realschule Gräfenberg

Neben der individuellen Beratung haben wir in Zusammenarbeit mit der Stadt Gräfenberg und der Polizeiinspektion Ebermannstadt auch ein Programm entwickelt, das sicherstellt, dass unsere Schüler und deren Eltern während der Zeit an unserer Schule Informationen zu wesentlichen Aspekten moderner Mediennutzung bekommen.

Jahrgangsstufenübergreifende Aktionen an der Realschule Gräfenberg zum Thema

Internet / Web 2.0 / Cybermobbing

Jahrgangstufe Angebot  

5

Allgemeiner Überblick und Einführung Internet, Handy, Soziale Netzwerke: Was reizt uns am Internet?
Welche Vor- und Nachteile sind mit der Internetnutzung verbunden?
Worauf muss ich unbedingt achten?
Wie funktioniert „Internet“ überhaupt?

 

6

Wir erarbeiten uns die wichtigsten Regeln und Sicherheitseinstellungen im Chat
und in Sozialen Netzwerken anhand eines Filmclips.

 

7

Gruppenspiel von „Aktion Jugendschutz“ rund um das Internet&Recht
Soziale Netzwerke: Was darf ich (nicht), wenn ich online bin?
Worauf muss ich achten?

 

8

Extremismus im Netz:
Wie Extremisten die Besonderheiten der Kommunikationsstrukturen der Sozialen Netzwerke für sich nutzen, um ihre Ideologien unter Jugendlichen zu verbreiten.
Wie erkenne ich Extremismus im Netz?
Welche Lösungsstrategien gibt es?

 

9

„Escape the fate“ – ein Film des Weißen Ring.
Wir erarbeiten uns anhand des Films praxisbezogene Auswege und Lösungsstrategien in Bezug auf Mobbing im Internet.

 

Fragen und Infos

Christian Schönfelder,
Dipl. Psych. Ger. Univ,
Dipl. Soz. Päd. (FH),
Jugendpfleger VG Gräfenberg, Kirchplatz 8, 91322 Gräfenberg Tel. 01522 2559139,
E-Mail jugendpfleger@graefenberg.de